Betriebliche Krisen und Notfälle erfordern heute mehr als operative Gefahrenabwehr. Cyberangriffe, IT und Energieausfälle, Lieferkettenstörungen, Personalausfälle oder Extremwetterereignisse zeigen: Die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens selbst wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Kritische Prozessabhängigkeiten, maximal tolerierbare Ausfallzeiten und verfügbare Ressourcen müssen realistisch eingeschätzt werden können. Im Ernstfall müssen Geschäftsprozesse auch unter außergewöhnlichen Bedingungen aufrechterhalten, priorisiert und gesteuert werden.
Das betriebliche Notfall‑, Krisen‑ und Kontinuitätsmanagement (auch Business Continuity Management, kurz BCM) ist eng mit den Aufgaben und Fähigkeiten von betrieblichen Feuerwehren verzahnt. Während die Feuerwehr primär operative Gefahrenabwehrmaßnahmen übernimmt, stellt das BCM die übergeordnete Führung in der Krise und Handlungsfähigkeit des Unternehmens sicher. Klare Zuständigkeiten, abgestimmte Alarmierungs‑ und Informationswege sowie definierte Übergänge zwischen Einsatzleitung der Feuerwehr und Unternehmenskrisenorganisation sind dabei entscheidend, um Maßnahmen wirksam zu steuern, Doppelstrukturen zu vermeiden und den Geschäftsbetrieb gezielt zu stabilisieren. Darüber hinaus werden nicht zuletzt an betriebliche Feuerwehren als immanenten Bestandteil zum Schutz kritischer Infrastrukturen selbst Resilienzanforderungen gestellt.
Wir kennen uns auch in komplexen Unternehmensstrukturen aus und helfen Ihnen zu mehr Resilienz, z. B. mit:
• einer unabhängigen Auditierung ihrer aktuellen Strukturen mit konkreten Schritt-für-Schritt Handlungsempfehlungen,
• dem Aufbau und Training von Notfall und Krisenstäben sowie deren Schnittstellen zur Einsatzleitung der Feuerwehr,
• einer Business Impact Analyse zur Sicherstellung kritischer Geschäftsprozesse auch im Krisenfall,
• einem abgestimmten Alarm- und Gefahrenabwehrplanung zwischen Feuerwehr, Aufsichtsbehörden und Unternehmensleitung.
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