Die INTERSCHUTZ 2026 in Hannover steht im Zeichen technologischer Sprünge in der Materialwissenschaft. Das Unternehmen Arclin präsentiert sich dort mit einem erweiterten Portfolio, das durch die Übernahme der legendären Marken Kevlar und Nomex nach eigenem Bekunden einen historischen Meilenstein erreicht hat. Für die Branche der öffentlichen Sicherheit und des Katastrophenschutzes signalisiert dieser Schritt laut Arclin eine neue Ära der Innovation und Versorgungssicherheit.

Materialwissenschaft für den Alltag

Arclin ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Materialwissenschaften und Hersteller von Polymertechnologien sowie spezialisierten Materialien für Industrien wie das Bauwesen, die Landwirtschaft und die Transportinfrastruktur. Während sich der Hauptsitz in Alpharetta, Georgia (USA), befindet, steuert Arclin sein internationales Geschäft unter anderem von Meyrin in der Schweiz aus. Mit mehr als 50 Jahren Erfahrung entwickelt das Unternehmen Technologien, die Produkte langlebiger und nachhaltiger machen, wobei der Fokus auf missionskritischen Anwendungen liegt, die im Alltag oft unsichtbar, aber lebensnotwendig sind. Das Portfolio umfasst unter anderem Harzsysteme, Oberflächenveredelungen und nun auch Hochleistungsfasern.

Ein Meilenstein: Die Integration von Kevlar und Nomex

Auf der INTERSCHUTZ 2026 stellt Arclin die erfolgreiche Integration des Aramid-Geschäfts von DuPont vor. Diese Akquisition wurde am 1. April 2026 für rund 1,8 Milliarden US-Dollar abgeschlossen und umfasst die ikonischen Marken Kevlar und Nomex. Durch diesen Zuwachs wächst das Team von Arclin weltweit um rund 1.800 Experten, was die operative Basis in Europa und Asien massiv stärkt. Für Arclin bedeutet dieser Schritt eine signifikante Erweiterung der Kapazitäten in Sektoren wie dem Brandschutz, der Sicherheit von Ersthelfern, der Verteidigung und der Elektromobilität.

Der Goldstandard für extreme Bedingungen

Kevlar und Nomex gelten seit Jahrzehnten als der „Goldstandard“ für den Schutz gegen Hitze, Flammen und mechanische Belastungen. Sie schützen Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Industriearbeiter weltweit vor extremen Bedingungen. Unter der Führung von Arclin sollen diese Materialien gezielt weiterentwickelt werden, um den sich ständig ändernden Anforderungen moderner Infrastruktursysteme und Notfalleinsätze gerecht zu werden. Das Ziel ist es, die bewährte Stärke dieser Fasern mit neuen technologischen Investitionen zu kombinieren, um die nächste Generation von Schutzlösungen zu schaffen.

Innovation und Nachhaltigkeit im Fokus

Der Messeauftritt in Hannover dient dazu, die direkte Verbindung zwischen fortschrittlicher Materialwissenschaft und dem Schutz von Menschenleben zu demonstrieren. Besucher am Stand von Arclin erhalten Einblicke in Forschungsprojekte, die darauf abzielen, die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit von Aramid-Materialien zu steigern und gleichzeitig deren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Arclin setzt dabei auf eine Strategie der kontinuierlichen Innovation, um sicherzustellen, dass lebenswichtiger Schutz auch in einer sich technologisch wandelnden Welt – etwa im Bereich der Batterietechnik für E-Fahrzeuge – höchsten Ansprüchen genügt.

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