Infrastruktur für kritische Lagen

Der in Hannover ansässige Zelthersteller LANCO ist für vollständig einsatzbereite Schutzraumsysteme für Feuerwehr- und Rettungseinsätze, Erste-Hilfe-Stationen und Triage-Einheiten bekannt. Vier Modelle führen das jetzt auf der INTERSCHUTZ 2026 in Hannover präsentierte Rettungssortiment an: das RES – Rapid Expeditionary Shelter, das SG-Aluminiumrahmenzelt, das FRZ-Faltrettungszelt und das ARZ-Luftzelt. Alle basieren auf derselben Kernidee: Der Schutzraum darf niemals zum Engpass werden.

Zwei Personen – sechzig Sekunden

Laut LANCO gibt es bei jedem Notfalleinsatz einen Moment, in dem das Zelt aufgebaut werden muss. Alles andere – Triage, Behandlung oder Koordination – hängt von diesem Moment ab. Für Feuerwehren und Rettungskräfte ist ein Schutzraum, dessen Aufbau Zeit kostet, ein Schutzraum, der Zeit kostet, die sie nicht haben.

LANCOs Antwort auf dieses Problem ist das RES – Rapid Expeditionary Shelter. Zwei Personen und sechzig Sekunden – mehr braucht es nicht und die Konstruktion ist bereit, je nach Erfordernis der Situation als Erste-Hilfe-Station, Kommandoposten oder Feldlazarett zu dienen.

Das RES lässt sich in einer einzigen transportablen Tasche verstauen, ohne Werkzeug aufbauen und kann mit anderen RES-Einheiten verbunden werden, um ein Basislager oder Koordinationszentrum zu erweitern, wenn sich ein Vorfall ausweitet. LANCO hat den RES-Schutzraum auf der Grundlage jahrzehntelanger Rückmeldungen von Ersthelfern und Einsatzkräften entwickelt: Einfachheit unter Druck ist eine operative Anforderung.

Wenn Stabilität wichtiger ist als Schnelligkeit

Das RES eignet sich für Einsätze, bei denen die Aufbauzeit entscheidend ist. Doch nicht jeder Rettungseinsatz verläuft im gleichen Tempo. Für Teams, die eine Unterkunft mit größerer struktureller Beständigkeit benötigen – eine, die auch bei wechselnden Wetterbedingungen über Tage oder Wochen hinweg standhält –, erfüllt das SG-Aluminiumrahmenzelt von LANCO eine andere Rolle. Das SG-Zelt verfügt über ein robusteres Profil: eine strapazierfähige, wasserdichte Konstruktion, die Feuerwehr- und Rettungsteams weltweit als Unterkünfte, Einsatzleitstellen und Erste-Hilfe-Stationen nutzen. Seine hohe Reißfestigkeit und sein wartungsarmes Design machen es zu einer zuverlässigen Option für Langzeiteinsätze, nicht nur für die erste Stunde eines Einsatzes.

LANCO produziert SG-Zelte seit den 1970er Jahren. Seitdem ist ihre Beliebtheit gewachsen, sodass sie zu einem Markenzeichen des deutschen Marktes geworden sind. Zusammen decken die RES- und SG-Zelte die beiden Situationen ab, mit denen Rettungskräfte konfrontiert sind: die unmittelbare, schnelllebige Phase eines Einsatzes und die darauf folgende längere Nachsorgephase, sobald ein Einsatz etabliert ist.

Eine größere Auswahl an Zelten für vielfältigere Anforderungen

Neben diesen beiden Modellen umfasst das Rettungssortiment von LANCO das faltbare Rettungszelt FRZ, das von zwei Personen schnell vollständig aufgebaut werden kann, sowie das aufblasbare Zelt ARZ, das von einer einzigen Person innerhalb weniger Minuten mit einem elektrischen Gebläse oder Druckluft aufgestellt werden kann. Beide Zelte werden weltweit von Feuerwehren und Rettungsdiensten eingesetzt, wobei ihre Einsatzzwecke von der Unterbringung von Ausrüstung bis hin zur Beherbergung bei längeren Camp-Einsätzen reichen.

Alle Stoffe sind flammhemmend und wasserdicht

Was die Produktpalette verbindet, ist ihre Einheitlichkeit: Alle Stoffe sind flammhemmend und wasserdicht, der Aufbau erfordert kein Spezialwerkzeug, und jedes System ist so konzipiert, dass es vor Ort von denselben Teams gewartet werden kann, die es auch nutzen. LANCO stellt seit 1953 einsetzbare Schutzraumsysteme her. Die Zeltpalette des Unternehmens wird von Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen und humanitären Organisationen in Deutschland und weltweit genutzt.

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