Luftgestützte Gefahrenanalyse neu gedacht
Die PicoLAS GmbH kommt zur INTERSCHUTZ 2026 mit präzisen Laser- und Elektroniklösungen für drohnenbasiertes Schadstoffmonitoring. Die Technologie ermöglicht eine sichere, effiziente Lageerfassung bei Gefahrstoffeinsätzen.
15. Mai 2026Teilen
Für eine effiziente Lageerfassung bei Gefahrstoffeinsätzen
Die PicoLAS GmbH mit Sitz in Würselen bei Aachen entwickelt seit vielen Jahren kompakte Systeme zur Ansteuerung von Laserdioden, die insbesondere in der Industrie, Medizintechnik sowie in wissenschaftlichen Anwendungen eingesetzt werden. Der Fokus liegt auf hoher Präzision, Zuverlässigkeit und Effizienz bei gleichzeitig minimalem Platzbedarf. Auf der INTERSCHUTZ 2026 in Hannover präsentiert PicoLAS seine Technologie im Kontext moderner Gefahrenabwehr.
Drohnenbasierte Schadstoffanalyse im Einsatz
Wenn Einsatzkräfte zu Bränden oder Gefahrstofflagen ausrücken, ist eine schnelle und zuverlässige Lageeinschätzung entscheidend. Unbekannte Schadstoffe können sowohl für die Bevölkerung als auch für die Einsatzkräfte erhebliche Risiken darstellen. Moderne Drohnensysteme ermöglichen es bisher, kontaminierte Bereiche aus sicherer Entfernung zu untersuchen. Jetzt wurde im Forschungsprojekt „SiSchaMo“ (Sicheres Schadstoffmonitoring per UAS) eine flugfähige, multimodale Sensorplattform entwickelt, die Schadstoffe direkt im Einsatzgebiet erkennt. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei die präzise Elektronik- und Lasertechnologie von PicoLAS.
Technologie für exakte Messergebnisse
Viele der eingesetzten Sensoren basieren auf optischen Messverfahren. Laserlicht wird genutzt, um chemische Substanzen anhand ihrer spezifischen Absorption oder Streuung eindeutig zu identifizieren. Damit diese Verfahren zuverlässig funktionieren, ist eine äußerst präzise Steuerung erforderlich. PicoLAS entwickelt hierfür spezialisierte Lasertreiber und Elektronikkomponenten, die einen stabilen und energieeffizienten Betrieb ermöglichen. Gerade für den Einsatz in Drohnen sind diese Eigenschaften entscheidend: Die Systeme müssen leicht sein, um lange Flugzeiten zu gewährleisten, gleichzeitig energieeffizient arbeiten und auch unter wechselnden Umweltbedingungen eine hohe Messgenauigkeit liefern.
Modulares System für flexible Anwendungen
Die im Projekt eingesetzte Sensorplattform folgt einem modularen Ansatz. Je nach Einsatzszenario lassen sich unterschiedliche Sensoren integrieren. Dazu zählen unter anderem Gassensoren auf Basis der NDIR-Technologie, optische Partikelzähler zur Erfassung von Feinstaub sowie Sensoren zur Detektion radioaktiver Strahlung. Ein zentrales Datenmodul erfasst sämtliche Messwerte in kurzen Intervallen und überträgt sie zuverlässig an eine Bodenstation. Dies erfolgt entweder über LoRaWAN oder über ein Mesh-Netzwerk im 2,4-GHz-Bereich, wodurch auch über größere Entfernungen eine stabile Kommunikation sichergestellt wird.
Echtzeitdaten für bessere Entscheidungen
Die erfassten Daten werden in einer spezialisierten Software zusammengeführt und in Echtzeit visualisiert. Einsatzkräfte erhalten dadurch eine dreidimensionale Darstellung der Schadstoffverteilung, in der Belastungen unmittelbar erkennbar sind. Farblich hervorgehobene Bereiche erleichtern die schnelle Interpretation der Lage und unterstützen fundierte Entscheidungen vor Ort.
Mit dieser Kombination aus kompakter Elektronik und leistungsfähiger Photonik trägt PicoLAS dazu bei, die Sicherheit im Einsatz zu erhöhen und die Aufklärung von Gefahrstofflagen deutlich zu verbessern. Besucher der INTERSCHUTZ 2026 können sich vor Ort ein Bild von diesen Entwicklungen machen und die Möglichkeiten moderner Sensortechnologie in der Gefahrenabwehr kennenlernen.
Aussteller zum Thema
Sprecher zum Thema
Events zum Thema
Interesse an News zu Ausstellern, Top-Angeboten und den Trends der Branche?
Browser Hinweis
Ihr Webbrowser ist veraltet. Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und eine optimale Darstellung dieser Seite.
Browser aktualisieren