Für Arbeiten, bei denen viel Fingerfertigkeit gefragt ist
Mit dem „Fire-Fighter“ entwickelte die Seiz Technical Gloves GmbH aus Metzingen einst den ersten textilen Feuerwehrhandschuh weltweit – mit dem „Fire-Fighter Nova“ wollen die Schwaben ihre volltextile Fire-Fighter-Serie jetzt auf ein neues Level heben.
19. Jan. 2026Teilen
Fortschritt mit Fingerspitzengefühl
Dass textile Hightech-Materialien Leder in vielen Punkten überlegen sind, erkannte Seiz schon Anfang der 1990er-Jahre. Damals brachte man mit dem „Seiz Fire-Fighter“ den ersten textilen Feuerwehrhandschuh auf den Markt und setzte damit Standards für qualitativ hochwertige, langlebige, bequeme und sichere Feuerwehrhandschuhe. Nach eigenem Bekunden begründete das damalige Modell den Ruf von Seiz als Technologieführer und verhalf dem Unternehmen zum internationalen Durchbruch.
Rainer Seiz leitet das 1961 gegründete Familienunternehmen in zweiter Generation und war selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr.
Erweiterung der Fire-Fighter-Serie
Mit dem „Fire-Fighter Nova“ hat Seiz jetzt die Fire-Fighter-Serie erweitert und an neue Anforderungen und Entwicklungen angepasst. Der neue Handschuh soll Feuerwehrleuten eine Reihe von Vorteilen bieten. So liegt dieser dank seiner patentierten Schnittform „SeizFit“ besser an den Fingern an. Durch die eingesetzten Schichtel verläuft zudem nur eine Naht über die Fingerspitzen; bei einer normalen, anatomischen Schnittform sind es bis zu vier Nähte. Das Resultat ist eine sehr hohe Fingerfertigkeit: Bei der Zertifizierung erreichte der „Fire-Fighter Nova“ die maximale Fingerfertigkeit 5. Das sorgt für einen hohen Tragekomfort und erleichtert besonders jene Arbeiten, bei denen viel Fingerfertigkeit gefragt ist.
Im Einsatz kommt es häufig auf jede Sekunde an. Gerade dann zeigen sich die Vorteile des „FastClose“-Verschlusses, mit dem der Handschuh ausgestattet ist. Die weite Stulpe lässt sich mit einem Klettverschlusssystem schnell und sicher verschließen und wird dann als enganliegende Stulpe unter dem Jackenärmel getragen. Das schafft eine optimale Verbindung zwischen Handschuh und Einsatzjacke, ist bequem und erspart im Vergleich zu anderen Verschlusssystemen wertvolle Zeit.
Für ein hohes Maß an Sicherheit sorgt der Materialmix. Dank Kevlar-Fasern und Inox-Stahl erreicht der „Fire-Fighter Nova“ nach dem TDM-Test das maximale Schnittschutzlevel F. Die silikon- und karbonbeschichtete Innenhand in Verbindung mit dem Mix aus Kevlar- und Nomex-Fasern bietet höchsten Hitzeschutz. Die bis zum Stulpenende durchgängige Gore-Tex-Membran sorgt im Einsatz für einen Rundumschutz, damit keine Funken, Partikel oder schädlichen Flüssigkeiten an den Arm gelangen können – selbst wenn die Jacke nach hinten rutschen sollte. Zudem ist die Membrane blut-, bakterien- und wasserdicht sowie atmungsaktiv. Darüber hinaus absorbiert der Knöchelprotektor Stöße, schafft Sicherheit für die Rückhand und senkt so das Verletzungsrisiko im Einsatz.
Ein weiterer, wichtiger Aspekt der Sicherheit ist die Einsatzhygiene. Auch hier hat der Fire-Fighter Nova einiges zu bieten. Das gemäß DIN EN ISO 20743 antibakteriell ausgestattete Innenfutter trägt seinen Teil zu einem verbesserten Infektionsschutz der Einsatzkräfte bei. Wichtigster Baustein ist jedoch die zertifizierte Waschbarkeit: auch nach 30 Wäschen bei 60 Grad Celsius erfüllt das Modell alle Vorgaben der EN 659 – ein im Feuerwehr-Bereich laut Seiz bislang einmaliger Wert. Diese gleichbleibende Qualität und Langlebigkeit senkt nebenbei die Kosten durch Neuanschaffungen – und schützt die Hände der Kameradinnen und Kameraden auch auf lange Sicht.
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