„CITADEL“ (SZ 025.003.013) heißt das Bunker-Modulsystem, das als innovative Lösung für die Sicherheit der Zivilbevölkerung gelten soll. Laut Hersteller kann es innerhalb von 48 Stunden aufgebaut werden und bietet ein hohes Schutzniveau. Der Raum besteht aus neun Modulen, die je nach Bedarf konfigurierbar sind. Nach dem Eingang folgen ein großer und ein kleiner Vorraum und der Hauptschutzraum. Ferner gibt es eine barrierefreie Toilette, ein Technikmodul und einen Notausgang.

Voraussetzung ist eine Baugrube mit mindestens zwei Metern Verfüllung“, erläutert das Herstellerunternehmen. „Die Baugrubenfläche muss mindestens 20,5 mal 15 Meter betragen und fünf bis sechs Meter tief sein. Der Schutzraum besteht aus 2,5 Millimeter starkem Wellstahl mit Korrosionsschutzbeschichtung. Er bietet je nach der Zahl der verwendeten Module Platz für bis zu 48 Personen.“

Zweitägige Unabhängigkeit

Die Einrichtung des Bunkers kann, je nach Bedarf, flexibel gestaltet werden – zum Beispiel für medizinische Zwecke. So sei es beispielsweise möglich, eine Zone zur Isolation von Patienten einzurichten, so die Konstrukteure. Jeder Bereich verfügt über eigene Beleuchtung und Lüftung. Ein großer Wassertank und ein Abwassersystem machen der Bunker für 48 Stunden autark. Auch die Stromversorgung mit einem 230/400-Volt-Netz und eine Notstromversorgung sichern eine zweitägige Unabhängigkeit.

„Das Modulsystem Citadel vereint schnelle Montage, Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz. Damit ist es ideal für Investoren, die nach sozial wirksamen und sicheren Lösungen suchen“, heißt es in einer Unternehmensbroschüre.

Entwickelt wurde „Citadel“ unter dem Eindruck des andauernden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, durch den Infrastruktur, darunter auch Schutzräume, zerstört wurde. Mehr als 30 Prozent der Ukrainer haben keinen Zugang zu zuverlässigen Schutzräumen in der Nähe ihrer Wohnungen oder Arbeitsplätze. Deshalb, so wird betont, werden modulare Strukturen als Zivilschutz-Unterkünfte bevorzugt. Tests des ukrainischen Verteidigungsministeriums hätten die Widerstandsfähigkeit des Schutzraums gegenüber modernen Bedrohungen bestätigt.

Auf der INTERSCHUTZ wird das Unternehmen auf dem Freigelände, Stand D79 nördlich der Halle 26, vertreten sein.

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