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INTERSCHUTZ 2020 - 15. bis 20. Juni, Hannover
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Fahrzeuge

ITURRI aus Wilnsdorf – Wurzeln in Spanien und Deutschland

Bewegte Monate liegen hinter den 85 Mitarbeitern der früheren GIMAEX GmbH aus Wilnsdorf. Nachdem die spanische ITURRI-Gruppe den Aufbauhersteller im Sommer 2018 übernommen hat, musste sich das Unternehmen erst einmal neu finden und aufstellen. Das ist nun passiert. Jetzt geht der Blick nach vorn für die ITURRI Feuerwehr- und Umwelttechnik GmbH – unter anderem in Richtung INTERSCHUTZ 2020. Ein Gespräch mit Jan-Christoph Eckel, Director Marketing der ITURRI Feuerwehr- und Umwelttechnik GmbH.

16.04.2019
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Jan-Christoph Eckel (ITURRI) und Martin Folkerts (Deutsche Messe)

Wenn der Eigentümer wechselt, dann ist plötzlich alles anders?

Alles natürlich nicht. Wir tun ja weiterhin genau das, was wir gut können. Aber viele Themen, wie zum Beispiel Marketing, treten erstmal in den Hintergrund, wenn Sie sich die Strukturen ändern und man sich auch erstmal gegenseitig kennenlernen muss.

Was ist konkret nach der GIMAEX Auflösung passiert?

Die GIMAEX Gruppe ist in ihre einzelnen Firmen zerfallen, wobei tatsächlich fast alle Firmen weitergeführt und in andere Firmengruppen übernommen werden konnten. Wir sind dabei die einzigen, die Teil der spanischen ITURRI Gruppe geworden sind. Andere sind beispielsweise an die Desautel Gruppe oder die Klubb Group in Frankreich gegangen. One Seven of Germany gehört jetzt zu Schmitz Fire and Rescue, hervorgegangen aus der Meinicke Fahrzeugservice, die vorher nichts mit GIMAEX zu tun hatte.

Welche Ziele verfolgt ITURRI in Deutschland?

Die ITURRI Gruppe möchte in Deutschland nahtlos die Geschichte der ursprünglichen Firma Schmitz Feuerwehr- und Umwelttechnik, die dann erst zu GIMAEX-Schmitz Fire and Rescue und dann zu GIMAEX wurde, anknüpfen. Wir wollen unsere Rolle weiter ausbauen als der besondere Aufbauhersteller für Sonderfahrzeuge mit hohen Ansprüchen und unsere Tradition fortsetzen als Hersteller von GW-G, ELW 2 und anderen Sonderfahrzeugen sowie besonderen Löschfahrzeugen. Dabei können wir die Synergien der Firmengruppe hervorragend nutzen.

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Das heißt, an Ihrer Produktpalette ändert sich auch unter dem neuen Namen ITURRI nichts?

Ja, genau. ITURRI wird in Deutschland weiterhin die Fahrzeuge produzieren, die bisher produziert wurden. Insbesondere Gerätewagen Gefahrgut, Rüstwagen, Abrollbehälter, Einsatzleitwagen sowie Löschfahrzeuge.

Und wo wird was produziert?

Die ITURRI-Gruppe hat drei Werke, in denen Fahrzeuge gebaut werden. Das ist einmal Utrera, in der Nähe der Konzernzentrale im spanischen Sevilla. Dort werden alle spanischen, französischen und internationalen Baumuster von Löschfahrzeugen gebaut, also auch Waldbrand TLF oder Flugfeldlöschfahrzeuge.

Dann gibt es das Werk Atibaia in Brasilien, genauer: Sao Paolo. Dort werden grundsätzlich dieselben Fahrzeuge gefertigt wie in Spanien, aber diese sind dann für den südamerikanischen Markt bestimmt.

Und das dritte Werk ist dann Wilnsdorf?

Ja, genau. Am deutschen Standort werden – wie bisher – die erwähnten Fahrzeuge gebaut, das heißt: Gerätewagen Gefahrgut, Rüstwagen, Abrollbehälter, Einsatzleitwagen, Sonderfahrzeuge, Industrielöschfahrzeuge, Großtanklöschfahrzeuge, Tanklöschfahrzeuge, HLF, MLF.

Was werden Sie im Juni 2020 auf der INTERSCHUTZ zeigen?

Eine Mischung aus Bewährtem und Neuem. In jedem Fall werden wir auch das Leitthema ‚Teams, Taktik, Technik – Schutz und Rettung vernetzt‘ aufgreifen. Und natürlich zeigen wir Produkte aus allen Bereichen, also Fahrzeuge und Personal Protection.

Wir wollen deutlich machen, dass es sich bei der ITURRI-Gruppe um ein vielseitig aufgestelltes Unternehmen mit langer Tradition handelt, das jetzt tiefe Wurzeln in Spanien UND Deutschland hat.

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