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Bevölkerungsschutz

Wasser zu Wasser

Die konventionelle Eindämmung von Flutkatastrophen und kleineren Überflutungen erfordert einen großen Aufwand und ist doch oft ineffizient – ganz anders als der mobile Hochwasserschutz von CENO-Tube.

13.06.2015
CENO-Tube

Flutkatastrophen gehen Hand in Hand mit langen, Sandsack jonglierenden Menschenketten und viel Schweiß treibender Arbeit. Das gleiche gilt für Flutsituationen in kleinerem Rahmen, wie auf Baustellen, die keine Berichterstattung nach sich ziehen. Das Anliefern von Sand, das anschließende Befüllen der Säcke und das Bauen einer Dammkonstruktion sind eine logistische Herausforderung, die zwar Früchte trägt, aber eben auch viel Arbeit bedeutet und Zeit kostet. Der auf der INTERSCHUTZ 2015 vorgestellte CENO-Tube verspricht Abhilfe: Als Schlauchsystem aus flexiblem Membranwerkstoff wird er im Krisenfall ausgerollt und mit Wasser geflutet, so kann in kürzester Zeit ein bis zu 2,60 Meter hoher Hochwasserschutz errichtet werden, der einen vergleichsweise geringen personellen Aufwand erfordert.

Besonders deutlich werden die Vorteile des Systems im direkten Vergleich mit der konventionellen "Sandsack-Methode": Der CENO-Tube ist nicht nur stabiler, sondern nach entsprechenden Rechnungen 92-mal schneller aufzubauen als eine vergleichbare Sandsack-Konstruktion. Das System funktioniert auf jedem Untergrund und kann wieder verwendet werden. Zum Aufbau genügen vier Personen, die rund eine Stunde benötigen, um das System auszurollen und zu befüllen. Auf 100 Meter Deichstrecke entspricht das einer Anzahl von 350 Sandsack-Helfern bei gleicher Bauzeit. Durch die kompakte Größe im zusammengerollten Zustand und das Nutzen von ohnehin vorhandenem Wasser vor Ort lässt sich das System bereits mit einem Pkw-Anhänger transportieren, so bleibt die Logistik überschaubar.

CENO Membrane Technology GmbH (D- 48268 Greven), Halle 26, Stand B21/1

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