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Superhelden im Alltag

Heute: Helfer beim Technischen Hilfswerk

Daniel Ernst, Abiturient und Helfer beim Technischen Hilfswerk, verrät Details aus seinem Doppelleben.

03.06.2015
IS15 Besucherkampagnen Testimonials2 Daniel Ernst

Was muss ein Retter mitbringen?

Daniel Ernst: Zuverlässigkeit, Teamgeist und Vertrauen – so funktioniert die Einheit am besten.

Ist das eine Berufung oder ein Beruf?

Daniel Ernst: Einen kleinen Helferkomplex muss man schon mitbringen, denke ich. Aber es macht Spaß, Menschen zu helfen. Und wenn die Leute das einfach mal ausprobieren, merken sie schnell, wie toll es ist.

Wie bist du zum THW gekommen?

Daniel Ernst: Über die Jugend. Meine Cousine war im Ortsverband und hat mir empfohlen, da mal vorbeizuschauen. Das habe ich gemacht und so fing das an.

Hat man als Retter eine besondere Vorbildfunktion? Siehst du dich als Vorbild?

Daniel Ernst: Als THWler im Einsatz hat man definitiv eine Vorbildfunktion. Man sollte sich entsprechend sicher verhalten. Schließlich haben wir gelernt, worauf es in Notsituationen ankommt. Ob ich mich persönlich als Vorbild sehe, weiß ich nicht. Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob er Helfer oder Retter werden möchte.

Siehst du dich auch privat als Retter, wenn du keine Uniform trägst?

Daniel Ernst: Ich glaube, da kann ich für alle sprechen: So etwas legt man niemals ab. Diese Einstellung ist immer ganz tief drin, spätestens wenn die Melder loslegen.

Was rätst du jemandem, der Retter werden will?

Daniel Ernst: Helfer können wir immer gebrauchen, also: hingehen. Offen sein. Es sind alles sehr nette Menschen. Und einfach mal die Grundausbildung mitmachen. Dann sieht man sehr schnell, ob es das Richtige ist.

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