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Ausrüstungen für Katastrophenschutz

Gefahrstoffe ausgetreten? Ruf 0800-SAUGWAGEN!

Immer wieder stehen Feuerwehren und Rettungskräfte bei Unfällen mit Silofahrzeugen vor der Herausforderung, austretende Gefahrstoffe schnell und rückstandslos zu entfernen. Um solchen Situationen die Brisanz zu nehmen, hält die Sievert Handel Transporte GmbH moderne Druck- und Saugwagen bereit.

25.10.2017
Sievert_Saugwagen_im_Einsatz
Sievert_Saugwagen

Die modernen Druck- und Saugwagen der Sievert Handel Transporte GmbH (sht) können dank einer speziellen Filtertechnik rieselfähige Güter wie Braunkohlestaub, Zement oder auch Stäube aus Kraftwerken entsorgen. Erst vor Kurzem konnte sht bei einem Auffahrunfall auf der A6 in der Nähe von Hockenheim in Baden-Württemberg zeigen, wie hilfreich der Einsatz ihrer Fahrzeuge sein kann: Durch die Wucht des Aufpralls riss der Silo-Auflieger eines Lkw und leichtentzündlicher Braunkohlestaub verteilte sich auf der gesamten Fahrbahn. "Als wir von dem Unfall erfuhren, mussten wir schnell handeln", erinnert sich Bernhardt Hesse, Disponent der sht in Heilbronn. Hesse war gemeinsam mit einem Kollegen mehrere Stunden auf der A6 im Einsatz, um zu verhindern, dass sich das überall verteilte Material entzündet - bei der aufgetretenen Staubentwicklung hätte bereits ein Funke fatal sein können.

Um Unternehmen und Behörden im Falle einer Havarie schnell und unkompliziert Hilfe anbieten zu können, hat die sht GmbH ihre Saug- und Druckfahrzeuge an mehreren Standorten stationiert. Rund um die Uhr einsatzbereit sind derzeit vier Saugwageneinheiten an den Standorten Lengerich, Kruft, Heilbronn und Hardenberg (Niederlande). Aufgrund der eingesetzten besonderen Filtertechnik ermöglichen die sht-Fahrzeuge eine staubfreie Entsorgung, was gerade bei rieselfähigen Gütern unbedingt erforderlich ist. Sowohl havarierte Silofahrzeuge als auch festinstallierte Silos sollen mit der sht-Technik schnellstmöglich entleert werden können. Das Fassungsvermögen der Saugwagen beträgt jeweils rund 60 000 Liter, zudem sind sie mit einer Stickstoff-Inertisierungsanlage ausgestattet. Das Absaugen von Schüttgütern erfolgt laut sht mit einem Volumenstrom von 694 bis 1 150 Kubikmeter pro Stunde.

Die Einsätze der Saugfahrzeuge lassen sich auf verschiedene Arten auslösen. Im westfälischen Lengerich arbeitet die sht zum Beispiel eng mit der dort zuständigen Feuerwehr zusammen. Und beim oben genannten Unfall auf der A6 wurde der Kontakt durch ein anderes Transportunternehmen hergestellt. "Durch bereits erfolgreich durchgeführte Einsätze in Nordrhein-Westfalen hat sich in der Branche schnell herumgesprochen, dass wir das passende Equipment für solche Fälle haben und effiziente Hilfe leisten", erklärt Hesse. Für Unternehmen und Behörden hat die sht nun zudem eine spezielle Notruf-Hotline eingerichtet: 0800-SAUGWAGEN.

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